Um das Brandschutzbewusstsein der Mitarbeiter und ihre Fähigkeiten im Notfall effektiv zu stärken sowie eine solide Sicherheitsbarriere für die Produktion und den Betrieb des Unternehmens aufzubauen, hat das Unternehmen kürzlich eine betriebsweite praktische Feuer-Notübung durchgeführt. Diese Übung war keine bloße Formsache, sondern eine sorgfältig geplante, realitätsnahe Simulationsübung, die dem Grundsatz „Vorsorge vorrangig, Verbindung von Vorbeugung und Brandbekämpfung“ folgte. Ziel war es, durch die Simulation einer echten Brandlage die praktischen Fähigkeiten der Mitarbeiter im Bereich der Notfall-Evakuierung, der Bekämpfung von Anfangsbränden sowie der koordinierten Rettung umfassend zu verbessern, um sicherzustellen, dass jeder Mitarbeiter im Ernstfall ruhig bleibt, sachgerecht reagiert und standardisiert handelt.
Die Vorbereitungsarbeiten für die Übung begannen zwei Wochen im Voraus. Die Abteilung für Sicherheitsmanagement leitete die Erstellung eines detaillierten Übungsplans, in dem Zeitpunkt, Ort, Szenario, Personaleinteilung und Notfallmaßnahmen eindeutig festgelegt wurden. Eine spezielle Übungsleitung wurde eingerichtet, bestehend aus dem Geschäftsführer des Unternehmens als Kommandeur, dem Sicherheitsbeauftragten als stellvertretenden Kommandeur sowie Vertretern der verschiedenen Abteilungen als Mitglieder. Vor der Übung fand eine firmenweite Schulung zum Thema Brandschutz statt. Die Schulung umfasste die Identifizierung von Brandgefahren, den Umgang mit Feuerlöschgeräten (wie Pulverfeuerlöschern und Hydranten), das Einprägen von Evakuierungswegen sowie Selbstschutztechniken (wie das Bedecken von Mund und Nase mit einem nassen Tuch und das Vorwärtsbewegen in gebückter Haltung). Gleichzeitig wurde der Übungsort sorgfältig vorbereitet: Im Bürokomplexbereich der zweiten Etage wurde künstlicher Rauch erzeugt, um einen Brand infolge eines Kurzschlusses elektrischer Geräte zu simulieren. Zudem wurden deutliche Evakuierungsschilder, Notbeleuchtung und vorübergehende Sammelplätze eingerichtet. Feuerlöscher, Hydranten, Erste-Hilfe-Kästen und andere Ausrüstungsgegenstände wurden geprüft und an vorgesehenen Stellen platziert, um sicherzustellen, dass sie in einwandfreiem Zustand und sofort einsatzbereit waren.
Um 10 Uhr begann die Übung offiziell. Bei Ertönen des scharfen Feueralarms gab die Einsatzleitgruppe umgehend über das interne Rundfunksystem den Notfallalarm aus, und die gesamte Übung befand sich in einem angespannten, aber geordneten Zustand. Nachdem der Alarm ertönt war, stellten die Mitarbeiter aller Abteilungen ihre Arbeit sofort ein, folgten den Anweisungen der Sicherheitsbeauftragten ihrer Abteilung, bedeckten Mund und Nase mit feuchten Tüchern, beugten sich vor, hielten sich dicht an der Wand entlang und bewegten sich zügig in Richtung des nächstgelegenen sicheren Ausgangs. Während des Evakuierungsprozesses kam es weder zu Schubsen noch zu Gedränge; die Mitarbeiter achteten aufeinander, besonders darauf, ältere Kollegen und neue Mitarbeiter daran zu erinnern, auf ihre Schritte zu achten. Das für die Ordnung an Treppen und Ausgängen verantwortliche Evakuierungsteam leitete alle in geordneter Weise heraus und zählte die Personen in Echtzeit. Innerhalb von 3 Minuten hatten alle Mitarbeiter das Freiluft-Areal vor dem Firmengebäude erfolgreich erreicht, und die Abteilungsleiter meldeten nacheinander der Leitgruppe die Zahl der evakuierten Personen. Nach Überprüfung war niemand bei der Evakuierung „eingeschlossen“ oder „verletzt“, und die erste Phase der Evakuierungsübung wurde erfolgreich abgeschlossen.
Anschließend begann die Übung mit der ersten Brandbekämpfungsmaßnahme. Der Sicherheitsinstruktor demonstrierte vor Ort zunächst die korrekte Verwendung von Pulverfeuerlöschern und betonte die vierstufige Methode „ziehen, halten, zielen, drücken“: Ziehen des Sicherheitsrings, Halten des Schlauchs mit einer Hand, Zielen auf die Brandstelle mit der anderen Hand und Drücken des Hebels zur gleichmäßigen Auslösung. Nach der Demonstration übten Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen nacheinander unter Anleitung des Instruktors. Angesichts des simulierten Brandes handelten sie ruhig und gemäß den Vorgaben und konnten das „Feuer“ innerhalb kurzer Zeit erfolgreich löschen. Gleichzeitig fand im Außenbereich die Demonstration der Hydrantenbedienung statt. Die Sicherheitsmitarbeiter verbanden schnell den Schlauch, öffneten das Ventil und spritzten gezielt auf den vorgegebenen Bereich, wodurch ihre routinierte Bedienungskompetenz deutlich wurde. Im Abschnitt koordinierte Rettung simulierte die Übung ein Szenario, bei dem ein Mitarbeiter während der Evakuierung „leicht verletzt“ wurde. Das Erste-Hilfe-Team eilte sofort zur Stelle, brachte die „verletzte Person“ mit einer Trage in einen sicheren Bereich und führte einfache Erste-Hilfe-Maßnahmen wie Blutstillung und Verbändeanlegen durch, wodurch die Notfallrettungs- und Koordinationsfähigkeit des Teams getestet wurde.
Nach dem Probealarm fasste der Sicherheitsbeauftragte die Durchführung zusammen. Er bestätigte die Erfolge des Übungsablaufs: Die Evakuierung war schnell und geordnet, die Brandbekämpfung erfolgte standardkonform, und die Rettungskette war straff und effizient. Gleichzeitig wies er jedoch auf einige Probleme während der Übung hin, beispielsweise die verzögerte Reaktion einzelner Mitarbeiter im Anfangsstadium des Alarms sowie die nicht normgerechte Haltung beim Halten von Feuerlöschern. Er forderte alle Abteilungen auf, basierend auf diesen Schwachstellen interne Besprechungen und Schulungen durchzuführen, und die Abteilung für Sicherheitsmanagement auf, gezielte Verbesserungsmaßnahmen zu erarbeiten. Abschließend betonte der Geschäftsführer, dass Brandschutz die Lebensader der Unternehmensentwicklung sei. Diese Übung habe nicht nur jedem Mitarbeiter praktische Brandschutzkenntnisse vermittelt, sondern auch den Notfallreaktionsmechanismus des Unternehmens getestet. Das Unternehmen werde diese Übung zum Anlass nehmen, um Brandnotfallübungen zu regularisieren, den Notfallplan weiter zu verbessern und so die Sicherheit der Mitarbeiter und das Unternehmensvermögen dauerhaft zu gewährleisten.
Diese vollständig besetzte Feueralarmübung hat die erwarteten Ziele erreicht. Sie hat abstraktes Wissen zum Brandschutz in praktische Fähigkeiten umgewandelt, das Sicherheitsbewusstsein und die Notfallreaktionsfähigkeit der Mitarbeiter erheblich gesteigert und eine solide Grundlage für die sichere und stabile Entwicklung des Unternehmens geschaffen.